Anbieterunabhängige Intralogistikplanung aus Basel

Basel, Schweiz

Automation muss sich lohnen.

Die erste Frage ist nicht, wie das heutige Lager automatisiert werden kann. Entscheidend ist, was das Unternehmen künftig liefern muss, wie der Zielbetrieb dafür aussehen soll und welche Investition technisch und wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

Tidira entwickelt aus Kunden-, Produktions- und Wachstumsanforderungen den künftigen Betrieb, vergleicht tragfähige Kombinationen aus Menschen, Prozessen, Software und Automation und empfiehlt eine Richtung. Danach führt Tidira dieselbe Betriebslogik durch Ausschreibung, Systemarchitektur, Umsetzung, Tests und Inbetriebnahme weiter.

Entscheidungsweg Vom Geschäftsziel zur Betriebsbereitschaft
  1. 01 Geschäftsanforderung

    Was wann, in welcher Menge, Qualität und unter welchen Bedingungen geliefert werden muss

  2. 02 Zielbetrieb

    Materialflüsse, Regeln, Rollen, Daten, Ausnahmen und bewusst erhaltene Flexibilität

  3. 03 Investitionsentscheid

    Varianten, Personalbedarf, Kapazität, Kosten, Amortisationsdauer und Umsetzungsfolgen

  4. 04 Ausschreibungsbasis

    Referenzkonzept, Anforderungen, Leistungsumfang, Schnittstellen und Abnahmekriterien

  5. 05 Betriebsbereitschaft

    Gebäudepassung, Systemverhalten, durchgängige Tests, Abnahme und Bereitschaft für die Inbetriebnahme

Den künftigen Betrieb planen

Der heutige Prozess ist Ausgangslage, nicht Vorgabe.

Der Ist-Betrieb zeigt Mengen, Personalaufwand, Ausnahmen, Randbedingungen und informelle Regeln. Er legt nicht fest, wie der nächste Betrieb aussehen soll.

Die Planung beginnt mit dem Geschäftsziel: Was muss wann, in welcher Menge, Reihenfolge und Qualität bereitstehen? Welche Service- und Qualitätsanforderungen gelten? Welche Wachstums-, Spitzen- und Störungsszenarien muss der Betrieb beherrschen?

  1. 01

    Bewahren

    Fähigkeiten mit echtem Kunden- oder Betriebsnutzen

  2. 02

    Standardisieren

    Arbeit, die vor einer Automation wiederholbar werden muss

  3. 03

    Ändern

    Abläufe, die die geforderte Leistung verhindern

  4. 04

    Beenden

    Ausnahmen oder Aufwand ohne ausreichenden Geschäftsnutzen

  5. 05

    Bewusst flexibel halten

    Variabilität, deren Nutzen die Mehrkosten rechtfertigt

Wer den heutigen Prozess automatisiert, ohne diese Entscheide zu treffen, kann seine Grenzen mit deutlich höherem Kapitaleinsatz festschreiben.

Zielkonflikte gehören in den Entscheid

Automation ist keine Wunschliste.

Maximale Flexibilität, hoher Automationsgrad, tiefe Investition und keinerlei Prozessänderung lassen sich nicht gleichzeitig erreichen.

Mehr Automation verlangt oft einheitlichere Ladungsträger, bessere Stammdaten, stabile Betriebsregeln, definierte Ausnahmewege und eindeutigere Verantwortung. Manueller Aufwand kann sinken, während neue Aufgaben für Instandhaltung, Engineering und Systemsupport entstehen.

Diese Folgen gehören in den Investitionsentscheid und nicht in die Restpunkteliste nach der Technikwahl.

01

Mehr Flexibilität

Mehr Varianten, Ausnahmen und Systemkomplexität

02

Mehr Automation

Mehr Disziplin bei Daten, Ladungsträgern und Betriebsregeln

03

Weniger manuelle Arbeit

Neue Aufgaben für Instandhaltung, Engineering und Support

04

Höhere Spitzenleistung

Andere Anforderungen an Resilienz, Störungsbehebung und Personal

Wirtschaftlichkeit

Der Business Case muss ehrlich gerechnet sein.

Bei den meisten Lagerautomationsprojekten ist Personal ein zentraler Teil der Wirtschaftlichkeit. Nutzen entsteht etwa durch weniger manuelle Arbeit, vermiedene Neueinstellungen bei Wachstum, mehr Durchsatz pro FTE, geringeren Spitzenbedarf oder stabilere Leistung bei schwierigem Arbeitsmarkt.

Kann eine Stelle weder entfallen noch vermieden werden, ist sie keine FTE-Einsparung. Neue technische Rollen, Instandhaltung, Software, Serviceverträge, Anlauf und Ausfallrisiken gehören ebenfalls in die Rechnung.

Weitere Effekte können eigenständig relevant sein: ein vermiedener oder hinausgeschobener Gebäudeausbau, zusätzliches Wachstum, weniger Fehler oder Schäden, bessere Rückverfolgbarkeit oder verbindliche Sicherheits- und Qualitätsanforderungen.

Tidira legt nicht nur Varianten vor. Die Arbeit endet mit einer Empfehlung, ihrer Begründung, den zugrunde liegenden Annahmen und der Frage, welche neuen Fakten den Entscheid verändern würden.

Tragfähige Varianten werden auf derselben Basis verglichen

  1. 01

    Investition und wiederkehrende Kosten

  2. 02

    Personalbedarf und heutige oder vermiedene FTE

  3. 03

    Kapazität und Spitzenleistung

  4. 04

    Flächen- und Gebäudefolgen

  5. 05

    Notwendige Prozess- und Datenänderungen

  6. 06

    Erhaltene oder aufgegebene Flexibilität

  7. 07

    Umsetzungsabhängigkeiten und Risiken

  8. 08

    Amortisationsdauer und Sensitivität gegenüber den Annahmen

Anbieterunabhängige Planung

Erst dann sollte der Markt eine Lösung anbieten.

Ein Anbieter kennt seine Produkte, Software und Lieferorganisation. Er sollte ein definiertes Referenzkonzept und zusammenhängende Anforderungen erhalten und darlegen, wie seine Lösung diese erfüllt. Wenn derselbe Anbieter zuerst den künftigen Betrieb des Kunden definiert und danach die Antwort aus dem eigenen Portfolio anbietet, werden Bedarf und Lösungswahl unnötig vermischt.

01

Der Auftraggeber verantwortet den Bedarf

Geschäftsziele, Betriebsentscheide, Investitionsbedingungen und noch offene Kundenentscheide

02

Tidira schafft die Planungsbasis

Referenzkonzept, Funktionen, Leistung, Umfang, Schnittstellen und Abnahmekriterien

03

Anbieter entwickeln die Lösung

Technisches Konzept, Berechnungen, enthaltener Umfang, Ausschlüsse, Preis und Umsetzung

Offerten lassen sich dann anhand von Leistungsumfang, Ausschlüssen, Annahmen, Leistung und Preis vergleichen und nicht nur nach Anlagenbezeichnung oder Endsumme. Das ist für die Bauherrschaft besser und gegenüber leistungsfähigen Anbietern fairer.

Vom Konzept in den Betrieb

Das realisierte System muss den geplanten Betrieb ermöglichen.

Auch ein tragfähiges Konzept kann in der Umsetzung an ungeklärten Schnittstellen scheitern. Das Gebäude kann das Layout begrenzen. Verantwortung kann zwischen ERP, WMS, WCS, MES, Steuerung und Anlage ungeklärt bleiben. Stammdaten, Ladungsträger, Etiketten, Qualitätsregeln oder Ausnahmen bleiben offen.

Tests können nachweisen, dass einzelne Komponenten geliefert wurden, ohne den durchgängigen Zielbetrieb nachzuweisen. Tidira führt die ursprüngliche Betriebslogik in räumliche Planung, Systemarchitektur, Lieferumfang, Schnittstellenverantwortung, Testfälle, Abnahme und Inbetriebnahme weiter.

Ziel ist nicht nur eine fertig montierte Anlage. Ziel ist ein Betrieb, der die Kapazität, Serviceleistung und Beherrschbarkeit erreicht, die dem Investitionsentscheid zugrunde lagen.

  1. 01Gebäude- und Layoutpassung
  2. 02Anlage, Steuerung und Sicherheitsschnittstellen
  3. 03ERP, WMS, WCS, MES und Stammdaten
  4. 04Normal-, Spitzen-, Ausnahme- und Wiederanlauftests
  5. 05Abnahme, Cutover und Betriebsbereitschaft
Automatisierter Lagerarbeitsplatz mit Fördertechnik, Ladungsträgern und Bediener
Automatisierter Arbeitsplatz aus Fabians früherer Projekterfahrung. Arbeit aus früherer Anstellung, kein Tidira-Kundenprojekt.

Leistungsphasen

Vom Investitionsentscheid zur Betriebsbereitschaft.

Tidira kann bereits in Vorstudie oder Machbarkeitsstudie einsteigen, die Ausschreibung und den Offertvergleich führen oder eine laufende Umsetzung projektseitig begleiten.

Das sind keine drei voneinander getrennten Angebote. Es sind Abschnitte derselben fachlichen Verantwortungskette.

Fabian Ecker, Gründer von Tidira
Fabian Ecker, Basel

Direkte fachliche Verantwortung

Sie arbeiten direkt mit Fabian.

Fabian Ecker arbeitet seit 2012 in Intralogistik und Lagerautomation, zuerst in der Systemintegration und später im Industriebetrieb. Heute verbindet seine Arbeit Konzept- und Materialflussplanung, Anbieterevaluation, Gebäude- und Systemschnittstellen, Tests, Abnahme und Inbetriebnahme.

Diese Breite ist relevant, weil eine frühe Empfehlung bereits berücksichtigen sollte, was später ins Gebäude passen, systemübergreifend zusammenspielen, von Menschen betrieben und durch Tests nachgewiesen werden muss.

Fabian führt die Arbeit, Besprechungen und Empfehlungen von Tidira direkt. Tidira stellt Methode, Nachweisführung und Kontinuität bereit, damit Anforderungen und Entscheide über die Projektphasen hinweg verbunden bleiben.

Mehr über Fabian

Mit dem nächsten wesentlichen Entscheid beginnen

Für ein erstes Gespräch braucht es noch keine fertige Spezifikation.

Beschreiben Sie das Geschäftsziel, die Projektphase, den nächsten wesentlichen Entscheid und die bereits vorhandenen Unterlagen. Fabian antwortet direkt und sagt offen, ob Tidira einen sinnvollen Beitrag leisten kann und welcher nächste Arbeitsschritt angemessen wäre.